============================================= DER KNAUSERER die 1. Online-Zeitung fuer Sparsame ============================================= Ausgabe 10/2005 Knauserer-Homepage: www.derknauserer.at ----------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis: * Nachhaltige Wochen (15.9 - 15.10) * Volksernährer: Bohnen, Linsen etc. * Jetzt wird es bunt - Farben aller Art selbstgemacht * Das UnProdukt des Monats: Kaffeepads & Co. * Nachhaltigkeitsfonds - eine Alternative * Billig auf Kosten der Mitarbeiter? - Bitte keine Pauschalverurteilung (von Sabine) * Mit kleinen Tipps viel sparen ----------------------------------------------------------------------- In eigener Sache: Der Knausererveranstaltungskalender ist proppenvoll, vielleicht ist ja auch eine Veranstaltung in eurer Nähe dabei! ----------------------------------------------------------------------- * Nachhaltige Wochen (15.9 - 15.10.2005) Obwohl ich mich sehr für das Thema interessiere, ist mir erst kürzlich eine kleine Broschüre des "Lebensministeriums" (eigentlich das Landwirtschaftsministeirum) in die Hand gefallen. Von mitte September bis mitte Oktober dieses Jahres finden in Österreich die nachhaltigen Wochen statt, die sich vor allem 4 großen Schlagworten widmen: BIO, FAIR, MEHRWEG, REGIONAL Dazu heißt es auf www.nachhaltigewochen.at: Erklärtes Ziel der Nachhaltigen Wochen ist es, den bewussten Kauf und Konsum „nachhaltiger“ Produkte in der Öffentlichkeit zu forcieren und dadurch den Produktabsatz in diesem Waren- sortiment zu steigern. In den Nachhaltigen Wochen setzen Lebensmittelhandel und -hersteller auf Bio-Produkte, fairen Handel und Köstlichkeiten aus Österreichs Regionen. Der Bau- und Elektrohandel weist verstärkt auf Produkte für gesundes Bauen und Wohnen, Energiesparen sowie den sorgsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen hin. Macht doch neugierig, wenn es eine bundesweite Aktion gibt, die eigentlich die Eckpunkte des eigenen Konsums wiedergibt. Neben dem österreichischen Bund beteiligen sich an der Aktion die österreichischen Lebensmittelketten ADEG, MPREIS, Nah& frisch, REWE, Spar, Zielpunkt, die Weltläden, die Baumärkte bauMax, und Obi, die Elektrofirmen Cosmos und Red Zac und die Drogerieketten dm und Bipa. Leider folgt der Theorie kaum Taten: Vor allem bei den Lebensmittelketten erstreckt sich die Teil- nahme auf Aktionen auf Bioprodukte oder fair-Trade-Produkte und das Auflegen von Infomaterial. Die ungeschulten und uninformierten Verkäuferinnen wissen selber nichts von der Aktion. Und so bleibt eine schöne Idee im Niemandsland zwischen Ignorieren und halbherzigen Publizieren stecken. Deshalb möchte ich hier beim Knauserer dazu aufrufen, seine eigenen Konsumgewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen, ob sie auch nachhaltig genug sind: - Fair: die Weltmarktpreise erlauben es den Menschen in Entwick- lungsländern nicht ihre Familien ausreichend zu versorgen. Deshalb wurden Gütesiegel wie FAIRTRADE eingeführt, die dafür stehen, dass den einheimischen Bauern auch angemessene Löhne gezahlt werden. In der mir vorliegenden Broschüre heißt es sehr plakativ: "Wenn nur 10 Menschen in Europa auf fair gehandelten Kaffee umsteigen, kann davon eine ganze Familie in den Produktions- ländern überleben. Der Kauf von 1 kg Fair-trade-Bananen ermöglicht einem Kind in Ecuador, einen Tag in die Schule zu gehen." Gänzlich der Fairtrade-Idee verpflichtet sind die Weltläden, man findet zumindest hier in Österreich aber verstärkt in allen Supermärk- ten Fairtrade-Produkte. - Bio: Bio-Lebensmittel sind gentechnikfrei, reifen ohne den Einsatz chemisch-synthetischer Dünge- und Pflanzenschutzmittel, Käfig- und Massentierhaltung sind verboten und erhalten ihrerseits wieder Biofutter. Bio ist aber ein zweischneidiges Schwert und vor allem Leute mit Einblick in den Markt sind sehr skeptisch. Ganz oberflächlich be- trachtet fällt mir zB momentan folgendes auf: In heimischen Supermärkten ist Bio momentan ganz groß in Mode, leider auch mit den Nebenwirkungen Preisdumping und leidende Qualität. Bauernmärkte sind eine schöne Einrichtung, aber verpflichtend Bio ist da nicht alles. Deshalb möchte ich hier beim Knauserer einen Schritt weitergehen: Bio schön und gut, aber kauft auch saisonell und lagert und verwer- tet wieder mehr selber. Das fördert in meinen Augen den Bio-gedan- ken ganz am besten. - Mehrweg "Mehrwegflaschen können bis zu 50-mal wieder befüllt werden und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz." Das heißt konkret 96 % weniger Abfall und 75 % weniger Energie als Einwegverpackungen. Aber noch ein Aspekt, über den ich noch gar nicht so nachgedacht habe: "Mehrwegsysteme verlangen regionale Wirtschaftskreisläufe, um durch lange Transporte von Leergut nicht unrentabel zu werden." - Regional Äpfel aus Chile, Wein aus Südafrika, der Rest aus China - dabei habe ich gerade bei einem verstärkt regionalen Konsum den Vorteil mir ein Bild von der Qualität zu machen. So verbieten unsere Gesetze die radioaktive Bestrahlung von Obst und Gemüse. Auch halte ich die Transportwege kurz, denn unter dem Transit leiden wir alle. Wieder eine schöne Zahl aus der Broschüre: "Statt eines Kilos Neuseeland-Kiwis können Sie 6.800 kg Obst aus der Region für beinahe denselben Energieaufwand erhalten." Wie sie auf die Zahl kommen, verschweigen sie - aber allein der unmäßige Trans- port spricht gegen die Kiwis. Also auf ins Geschäft oder noch besser zum Bauern und Heimisches kaufen. Viele Bauern bieten auch an, Obst selbst zu pflücken - könnte doch ein schöner Familiensonntag werden? Bleibt zu hoffen, dass die nachhaltigen Wochen eine Institution bleiben, denn schon die Zusammenstellung von fair, bio, mehrweg und regional finde ich schon sehr gelungen. Links: Schaut auch mal dringend bei den Publikationen des österreichischen Landwirtschaftsministeriums vorbei: http://publikationen.lebensministerium.at/. Alle gratis als PDF, oder gegen Postgebühr auch auf Papier. ----------------------------------------------------------------------- * Volksernährer: Bohnen, Linsen etc Wie ich immer wieder feststelle, sind Bohnen, Linsen, Fisolen, Kichererbsen etc. auf unserern Speisezetteln eine sehr vernachlässigte Kategorie. In der orientalischen Küche hingegen sind sie nicht wegzudenken, vor allem da sie getrocknet nahezu unbeschränkt haltbar sind und ihnen Hitze auch nichts anhaben kann. Zudem gehören Bohnen und co. wohl zu den billigsten und zugleich nahrhaftesten Nahrungsmittel am heimischen Markt. Bei mir gibt es meist Linsen/Bohen, die ich in Tomaten- sauce koche, mit Rosmarin würze und nach dem Kochen 6 Stunden stehen lasse (wird nämlich besser mit längerem Stehen). Damit wir öfter zu Hülsenfrüchten bei unserer Kochplanung greifen, hier nun einige sehr interessante Rezepte: LINSEN Ägyptische Linsensuppe 250 g rote Linsen, 1l Gemüsebrühe, 3 Zwiebeln, 2 Nelken, 2 Knoblauchzehen, 1/2 Teel. Salz Pfeffer, 1/2 Teel. gemah- lener Kümmel, 40 g Butter, 250 g Tomaten, 1 Bund Petersilie Linsen über Nacht in Wasser einweichen. Mit dem Einweich- wasser und der Gemüsebrühe aufsetzen. Eine Zwiebel mit den Nelken gespickt, die Knoblauchzehen (ganz), Salz, Pfeffer und Kümmel zugeben. Aufkochen lassen und bei kleiner Hitze ca. 30 Minuten garen lassen. Die restliche Zwiebel schälen und fein hacken und im Butter glasig dünsten, dann die geschälten und gewürfelten Tomaten zugeben. Zu einem Mus verkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann die Zwiebel und den Knoblauch aus der Suppe fischen und alles andere fein pürieren. In eine Terrine füllen. Tomatenmus und gehackte Petersilie auf die Suppe geben. GRÜNE BOHNEN Bohnenauflauf 600 g grüne Bohnen, 100 g Zwiebeln, 2 Eier, 100 g süße Sahne, ca. 100 g junger Gouda oder Edamer, ca. 30 g Parmesankäse, Salz, Pfeffer schwarz, Bohnenkraut, Öl, Semmelbrösel Die Bohnen putzen, waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. In Salzwasser garen. Die Eier mit der Sahne verquirlen und mit den Gewürzen abschmecken. Die Zwiebeln zu mittelgroßen Würfeln verarbeiten und in einer beschichteten Pfanne mit hohem Rand in etwas Öl glasig dünsten. Den Herd ausstellen und die Pfanne von der Platte nehmen. Die abgetropften Bohnen in die Pfanne geben. Gouda oder Edamer in Würfel (0,5 cm) schneiden und auch in die Pfanne legen. Mit wenig Bohnenkraut bestreuen und salzen. Dann mit der Ei-Sahne Mischung begießen und alles gut vermischen. Eine Auflaufform (oder zwei kleine) mit Öl ausstreichen und die Wände mit Semmelbröseln bestreuen. Die Auflaufmasse aus der Pfanne dort hineinfüllen. Zum Schluß den geriebenen Parmesankäse darüberreiben und Butterflöckchen aufsetzen. Bei ca. 180 °C etwa 30 Minuten überbacken. WEISSE BOHNEN Bohnensalat mit Walnüssen 300 g getrocknete rote Bohnen, 150 g geschälte Walnüsse, 2 kleine Zwiebeln, 2-3 Zehen Knoblauch, 1/2 Bund grüner Koriander, Salz, Weinessig Eingeweichte Bohnen in Salzwasser weich kochen (sie dürfen nicht zerfallen!) und abgießen. Walnüsse, Knoblauch und Korianderblätter mit Salz zerreiben und mit feingehackten Zwiebeln unter die Bohnen mischen. Mit Essig und eventuell noch etwas Salz abschmecken und mit Walnusshälften und Korianderblättern garnieren. Bohnen mit Äpfel 500 g weiße Bohnen, 500 g Äpfel, 1 EL Mehl, 1 EL Butter, Salz, heiße braune Butter. Man lässt die Bohnen einen Tag in Wasser weichen, setzt sie mit kaltem, leicht gesalzenen Wasser auf und gibt, bevor sie gar sind, die geschälten, entkernten, in Würfel geschnittenen Äpfel dazu. Wenn Äpfel und Bohnen weich sind, rührt man das mit der Butter zu einem Kloß verknetete Mehl dazu. Mit brauner Butter begießen. Zu gekochtem Rindfleisch. Weiße Bohnen mit Reis 1 Zwiebel, 250g Hackfleisch, etwas Öl, Salz, Pfeffer, Majoran, 1 Dose weiße Bohnen, etwas Tomatenmark, 3 Tassen Wasser, 500g Reis Die Zwiebel würfeln, das Hackfleisch anbraten, die Zwiebeln zugeben und alles weiter braten. Die Gewürze zugeben, etwas Brühe von den Bohnen auffüllen und alles 15 Minuten schmoren lassen. Dann werden die weißen Bohnen zugegeben und mit dem Fleisch noch 5 bis 10 Minuten bei mittlerer Temperatur erwärmt. Während das Fleisch schmort, 3 Tassen Wasser aufkochen, den Reis zugeben und bei niedriger Temperatur kochen, abgießen und zu dem Fleisch und den Bohnen reichen. KICHERERBSEN Kichererbsen halte ich für einen echten Geheimtipp. Ich koche sie indem ich Zwiebel anröste, Kichererbsen sein und dann mit Karotten und Lauch in einer Gemüsebrühe koche. Sättigt ungemein. Der Klassiker unter den Kichererbsenrezepten sind allerdings die Fallafel 250 g Kichererbsen über Nacht in zwei Liter Wasser einweichen. Dieses Wasser am nächsten Morgen abschütten. Die Kichererbsen kalt abspülen, mit der dreifachen frischen Wassermenge in einen Kochtopf geben und für die Falaffel 50 bis 60 Minuten kochen. 250 g gekochte Kichererbsen in der Küchenmaschine grob hacken. Ein Ei, eine gehackte Zwiebel und eine entkeimte, gehackte Knoblauchzehe dazugeben. Einen Esslöffel Petersilie und einen Esslöffel Koriander beifügen und mit Kreuzkümmel, Salz und Petersilie würzen. Gut durchmischen und die Masse eine halbe Stunde ziehen lassen. Kleine Bällchen formen und in heißem Fett etwa drei Minuten backen. Dazu passen Joghurtstipps. Ein weiteres Fallafel-Rezept findet ihr im Forum unter Ernährung auf Basis von Kichererbsenmehl inkl. Tipps wo man das bekommt. Da ich mich sehr schwer getan habe, interessante Rezepte für Hülsenfrüchte zu finden (ev. fleischlos), würde ich euch bitte, schickt mir doch eure besten Rezepte - würde mich persönlich freuen. ----------------------------------------------------------------------- * Jetzt wird es bunt - Farben aller Art selbstgemacht Es gibt Themen, da sammelt sich über die Zeit einiges an, wobei das Thema Farben und Färben offenbar bei mir dazugehört. Meine gesammelten Erkenntnisse habe ich versucht, in folgenden Artikel zu verpacken. a) Lebensmittelfarben aus Naturmaterialien Die Natur stellt uns eine Reihe von Farben zur Verfügung, die man wun- derbar zu Lebensmittelfarben verarbeiten kann. Damit kann man dann Fingerfarben herstellen, Ostereier färben, Knetmasse färben, teilweise auch Textilien färben etc. Aber auch zum Malen mit Pinsel und als Tinte durchaus geeignet. Gelb: Kamille, Goldrute, Blätter des Apfelbaumes, frische Karotten- schalen Zitronengelb: Löwenzahnblätter oder Kamilletee/-blüten. Gelbgrün: Brennnesselblätter, Schachtelhalmkraut oder Birkenblätter. Grün: Blätter vom Spinat oder Himbeerblätter. Rot: Rote Beete, Hagebutten, Kirschen. Rotviolett: Rotkohl Blau: Getrocknete oder frische Heidelbeeren, Holunderbeeren, schwarze Johanniskrautbeeren Orangebraun: Helle Zwiebelschalen. Leichte Brauntönung: Blätter vom Walnußbaum und von der Eiche. Braun: Schwarzer Tee. Rotbraun: Braune Zwiebelschalen. So wird's gemacht: Pflanzen zerkleinern. Auf 1 L Wasser gut 2 Hände voll Pflanzen. Pflanzen, auch wenn sie den gleichen Farbton ergeben, nie miteinander mischen! Die Pflanzen 15 Minuten im Wasser aus- kochen. Farbsud anschließend filtern. Den fertigen und fein gefilterten Färbesud in Gefäße aufbewahren (nicht sehr lange haltbar) bzw. gleich weiterverwenden. b) Spaßfarben für Kinder Fingerfarben: 1/2 Tasse Maisstärke, 2 Tassen kochendes Wasser, 1 Tasse kaltes Wasser, Lebensmittelfarbe, 1 Päckchen Gelantine Die Maisstärke in einer Tasse mit einer 3/4 Tasse kaltem Wasser mischen, bis man eine glatte Paste hat. Die Gelantine im restlichen kalten Wasser auflösen und beiseite stellen. Gieß das heiße Wasser langsam und unter Rühren über die Maisstärken- masse und koche sie bei mittlerer Hitze auf. Weiter rühren, bis die Mischung kocht und klar wird. Vom Herd nehmen und die Gelantine einrühren. Abkühlen lassen, in mehrere Schraubgläser verteilen und die Farbe zufügen. die Farbe kann im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Farbe ist transparent, stark und haltbar. Kann auf trockenem oder feuchtem Papier benutzt werden. Körperfarben (für die Badewanne): - 75 g Weizenmehl, - 700 ml Wasser - 4 TL Stärkemehl in 4 TL kaltem Wasser lösen , - ½ Mokkalöffel Lebens- mittelfarbe Mehl mit Wasser in einem Kochtopf mischen. Unter ständigem Rühren mit Schneebesen zum Kochen bringen. Topf wegnehmen und Wasser- Stärke-gemisch dazu rühren. Etwas Abkühlen lassen und mit Lebens- mittelfarbe färben. Mit dieser Farbe kann man so richtig in der Badewanne rumsauen und den Körper bemalen. Da alles pflanzlich ist, kann nichts passieren! c) Kreide Lebensmittelfarbe, 1/2 Tasse Wasser, 3 Esslöffel Gips, mehrere Papp- becher oder Alufolie Wasser, Gips und Farbpulver vermischen. Daraus dicke "Würste" formen und in Alufolie trocknen lassen. d) Topfen/Quarkfarben - Wandfarbe Als Wandfarbe habe ich irgendwo einmal folgendes Rezept aufge- schnappt. Rezept reicht für 10m2 200 ml kochendes Wasser, 40 Gramm Borax, 1 kg Magertopfen,2i EL Sonnenblumenöl Das Wasser kurz aufkochen und Borax dazugeben. Borax gibt's in jeder Apotheke. In ein größeres Gefäß 1 kg Magertopfen geben und mit der heißen Boraxlösung glatt rühren. Die Mischung ein bis zwei Stunden stehen lassen. Der transparent trocknende Leim kann mit ein bis zwei Esslöffeln Sonnenblumenöl vermischt werden. So wird er wischbeständiger. In dieser Form bildet die Topfenfarbe eine durchsichtige Schutz- schicht auf der Wand. Wer jetzt Farbe haben will, muss sogenannte Pigmente einrühren. Für Weiß sorgt Kreidemehl. e) Literatur + Internet Ein ganz wunderbares Schülerprojekt zur Herstellung alter Farben findet ihr auf: http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Farben.htm Hier findet ihr auch eine Anleitung der Herstellung von Kaseinfarben. Bücher zum Thema: Krampfer Martin, Knieriemen Heinz Kinderwerkstatt - Naturfarben und Lehm (Werken und Freizeit) Ca. 108 Seiten. Zahlreiche Farbfotos, Illustrationen und Tabellen Format 19x22 cm Pappband mit laminiertem Deckenüberzug ISBN 3-85502-623-8, AT-Verlag, Preis: 16,36 € Ziesemann Gerd, Krampfer Martin, Knieriemen Heinz Natürliche Farben - Anstriche und Verputze selber herstellen (Bauen und Ökologie) ISBN 3-85502-523-1, AT-Verlag, Preis: 24,54 € Zu beziehen direkt bei Kreidezeit, den Kreidezeit-Händlern oder im Buchhandel ----------------------------------------------------------------------- * Das UnProdukt des Monats: Kaffeepads Dieses Unprodukt brennt mir schon lange auf den Nägeln: diese neuen Kaffeeautomaten, die nicht mehr mit ganzen Bohnen oder gemahlenen Bohnen arbeiten, sondern geriebenen, aromatisierten Kaffee handlich in kleinen Pads pro Portion verbrauchen. Hat sich schon mal wer ausgerechnet, wie teuer da eine Tasse Kaffee wird? Konsument.at hats errechnet und kommt bei den Kapseln auf 0,32 Euro, bei Pads auf 0,17 EUR und bei Bohnen- kaffee auf 0,14 EUR (wobei ein Kilopreis von 20 EUR zugrunde- gelegt wurde). Dazu kommt noch, dass man ja den Kaffee nicht mehr sieht, riecht etc. Na ratet mal, wieviel richtiger Kaffee neben den ganzen Aromen denn dann noch in so einem Pad ist? Ich befürchte, dass das mit Kaffee nichts mehr zu tun hat. Und diese entzückenden Maschinen kosten dann noch die Kleinig- keit von 100 Eur aufwärts. Mein Tipp: ihr findet ihn auch unter den vom Knauserer empfohlenen Produkten. Die gute alte italienische Espressomaschine, die diesen wunderbar duftenden, ultrastarken Espressi braut. Kosten: ein Bruchteil! Und auch sehr einfach zu bedienen. (unter http://www.derknauserer.at/produkte.php#werner Einen hab' ich noch ... im Neckermann-Katalog wurden String- Tangas für ab Gr. 104 (=3 Jahre) angeboten. Bitte welche Mutti kauft das? Ich glaube, wir haben genug irrwitzige Unprodukte gesammelt. Ich danke euch für eure Mithilfe. Natürlich werde ich weitere seltsame Fundstücke gerne veröffentlichen, denn gerade Unprodukte zeigen den Konsumwahnsinn sehr gut auf. Auch im Forum gibt es eine ganze Rubrik "Tops und Flops", in der man wunderbar über derartige Auswüchse lästern kann. Ich begebe mich in der Zwischenzeit auf die Suche nach einer neuen Rubrik, die mehrere Knauserer füllen soll. Ich denke da an: - das Produkt des Monats - die schönsten Spiele, die nichts/nicht viel kosten - Konsumanekdoten - .... weitere Vorschläge gerne willkommen ... ----------------------------------------------------------------------- * Nachhaltigkeitsfonds - eine Alternative An der Börse rumzudoktern, ist ja ganz nett und wenn das Geld wächst so ist dies noch netter. Aber manchmal hat man doch ein bißchen ein schlechtes Gewissen, all die üblen Ausbeuter von Nike bis Adidas, Exxon bis BP und wie sie alle heißen mögen, noch mit eigenem Kapital zu unterstützen. Einerseits möchte man ein einfaches Leben führen und trägt im gleichen Moment sein Geld zu den übelsten Kapitalisten. Nicht sehr konsequent. Da hat sich bei meinem letzten Bankbesuch ein Kompromißvor- schlag aufgetan, den ich euch gerne vorstellen möchte: Nachhaltigkeitsfonds Diese Fonds kaufen nur Aktien und Anleihen von Unternehmen, die nach sozialen, ökologischen und ethischen Kriterien ausgewählt wurden. Wichtig sind der Einsatz möglichst umweltschonender Verfahren bei der Verfolgung der Unternehmensziele, Berücksichti- gung weltweit konsistenter Arbeitsbedingungen und sozialer Aspekte. Produkte/Dienstleistungen, die einen wesentlichen Beitrag zur ökologisch und sozial nachhaltigen Lösung zentraler Menschheits- probleme leisten; Branchen-Vorreiter im Hinblick auf Produktge- staltung; Branchen-Vorreiter im Hinblick auf technische Gestaltung des Produktions- und Absatzprozesses; Branchen-Vorreiter im Einblick auf die soziale Gestaltung des Produktions- und Absatz- prozesses. Sie investieren nicht ausschließlich in Unternehmen, die im öko- logischen Sektor aktiv sind. Stattdessen fließt das Geld der Anleger in Anteile der Firmen, die im sozialen und ökologischen Bereich besser sind als die Konkurrenz in der Branche. Dies soll ein Anreiz für alle Unternehmen sein, mehr auf Ethik und Umwelt zu achten. Die 5 großen Gruppen der Fonds sind: Ökofonds. Investieren in so genannte Öko-Leader. Das sind große Konzerne, die sich durch eine ökologischere Produktionsweise oder Produktpalette als ihre Mitbewerber auszeichnen. Öko-Pionierfonds. Setzten auf kleinere und innovative Unternehmen, die umwelt- und sozialverträgliche Technologien entwickeln. Ethikfonds. Legen mehr Wert auf soziale Kriterien als auf die ökologische Performance der ausgewählten Unternehmen. Umwelttechnologiefonds. Beteiligen sich an Unternehmen, die Anlagen zur Abwasser- und Abfallbehandlung oder zur Windkraft- nutzung bauen. Nachhaltigkeitsfonds. Berücksichtigen bei der Unternehmensaus- wahl ökologische, soziale und ethische Aspekte gleichermaßen. Kurzum es geht neben Umwelttechnologien auch um die soziale Performance des Unternehmens. Man überträgt dann sein Geld Firmen wie Pfizer (die mit den kleinen blauen Pillen), Agfa, Aventis, Fidelity etc. Natürlich sind die Banken sehr kreativ und werfen eine Unzahl dieser Produkte auf den Markt mit so schönen Namen wie Öko- Pionier-Fonds, Ökoeffizienzfonds, etc. Man muß also selber nochmal genau hinschauen, was die Finanzer, da als ethisch, ökologisch und nachhaltig einstufen. Manche Fonds wählen einfach aus bestimmten Listen aus, die vorbildliche Unternehmen auflisten. Andere haben harte Aufnahmekriterien. Und dieses Hinschauen ist gefragt: warum sich BP auf der Liste der nachhaltigen Unternehmen befindet, ist schwer nach- vollziehbar. Einerseits hat BP etwas salopp formuliert Nigeria verpestet, andererseits sind sie Weltmarktführer in Bereich der Photovoltaik. Manche Fonds schließen Kinderarbeit nicht aus, manche Fonds erlauben Konzernen auch einen Prozentsatz in der Rüstungsindustrie zuverdienen. Auffallend bei den Nachhaltig- keitsfonds ist auch der hohe Anteil an Technologiewerten, Versicherungen etc. Eine sehr informative Seite hierzu ist http://www.nachhaltiges-investment.org/, wobei ich das Fondsuchformular sehr gelungen finde. Man kann hier nicht nur nach Fonds suchen, sondern auch besonders unsym- patische Entwicklungen der Wirtschaft wie "Ausbeutung von Men- schen", "Aktives Lobbying gegen Klimaschutz", "Unterstützung repressiver Regime" dezitiert ausschließen. Es gibt dort auch eine Liste jener Unternehmen, die im Zuge von Nachhaltigkeitskriterien ausgesucht wurden. Das Investment lohnt sich. Die Performance der Öko- und Nachha- ltigkeitsfonds liegt über der anderer Bereiche. Die Schiene wird immer beliebter. Wer bei seinem Investment hohe Ansprüche an die Nachhaltigkeit stellt muß aber auf ein Fondsprospekt bestehen. Dieses listet die Anlageschwerpunkte auf und gibt meistens die 10 größten Titel an. Hier kann man dann seine persönliche Meßlatte anlegen. Auch wenn ich persönlich glaube, dass man Nachhaltigkeit strenger definieren sollte, als es viele Fonds tun, finde ich es einen Schritt in die richtige Richtung. Wenn die Beliebtheit solcher Fonds groß genug wird, so werden einige Unternehmen sicher eher Umdenken und sozialer, ökologischer etc. agieren. Denn schließlich geht es ja dann um Kapital, das man anziehen möchte. ----------------------------------------------------------------------- * Billig auf Kosten der Mitarbeiter? - Bitte keine Pauschal- verurteilung (von Sabine/Unterfranken) Im Knauserer 08/2005 habe ich einen Artikel über den Handel und seine Praktiken gegenüber Mitarbeitern gebracht. Viele von euch zeigten sich schockiert, manche allerdings wiesen mich darauf hin, dass die Verurteilung des Handels und mancher Konzerne so wohl zu pauschal sei, wie auch Sabine, die mir ein ellenlanges Mail mit ihren eigenen Erfahrungen geschickt hat, welches ich euch in Aus- zügen nicht vorenthalten möchte: Heute möchte ich dir etwas ausführlicher auf einen deiner Artikel im letzten Knauserer antworten, der mir etwas "sauer aufgestoßen" ist. Es geht mir um das Thema * Billig auf Kosten der Mitarbeiter? - Wie Märkte ihre Mitarbeiter Ausbeuten*. Ich selber habe in einer Filiale des großen Lebensmittel-Discounters Lidl gearbeitet, etwa zu der Zeit als im letzten Jahr die großen Vorwürfe gegen Lidl auf den Tisch kamen. Und ganz allgemein kann ich nur eines dazu sagen: ES STIMMT NICHT! Bei uns in der Filiale kamkeines der angeklagten Dinge vor, daher gehe ich einfach sehr davon aus dass es immer auf den Chef (sprich Filial- oder Verkaufsstellenleiter) ankommt bzw. evtl. auch noch auf den Verkaufsleiter eines bestimmten Gebietes. Bei uns war beides hervorragend und wenn ich nicht aufgrund gesundheitlicher Probleme hätte ausscheiden müssen wäre ich immer noch äußerst zufriedene Angestellte dort!! Aber wie gesagt, ich möchte etwas ausführlicher antworten, vielleicht interessiert es andere Leser ja auch, daher habe ich deinen Artikel hier ein bisschen "zerpflückt" und kommentiert (Anm. d. Red: die Kommentare von Sabine beginnen immer mit einem Stern, das andere sind Zitate aus dem Knausererartikel): Vorwurf: ARBEITSZEIT = ÖFFNUNGSZEIT/keine Auszahlung von Überstunden *Ich kenne es von Lidl nur so: wenn Überstunden gemacht werden, dann auch bezahlt! Wir haben öfter mal morgens früher angefangen, aber nur aus dem Grund dass wir dann nach dem Verräumen von frischem Obst und Gemüse noch eine kleine Pausenzeit hatten, die nicht eingeplant war. Aber das war unsere freiweillige Entscheidung, niemand wurde dazu verpflichtet! Nachtzuschlag wurde gezahlt, z. B. wenn abends Inventur länger ging o. ä.! *Dass während der Arbeitszeit geputzt und Waren verräumt werden müssen, finde ich nicht schlimm, dass wurde auch vor der Einstellung gesagt. Das gehört also zum Arbeitsumfang dazu, finde ich. Wenn wir mit Verräumen an einem Tag nicht fertig geworden sind, dann kam es ins Lager und musste eben am nächsten Tag verräumt werden! *Meine Mittagspause (oder die Pause allgemein, denn fast alle von uns waren Teilzeitkräfte und hatten infolgedessen keine echte „Mittagspause“ wurde nicht mit Arbeit gefüllt. War einmal zuviel los und ich musste weiterkassieren oder Pfand auszahlen, so durfte ich diese Zeit später dranhängen! Vorwurf: KLEINE SCHIKANEN - Filialschlüssel sind Mangelware, deshalb müssen die Mitarbeiter nachdem Dienst oft noch zum Kollegen fahren, den Schlüssel übergeben. *Dies ist kein Schikane- sondern meines Erachtens ein Sicherheits- Aspekt!! Je mehr Schlüssel vorhanden sind, desto größer das Risiko das einer in falsche Hände gerät!! - Man stellt den Mitarbeitern weder Kugelschreiber, noch Besen nochArbeitskleidung zur Verfügung. *Bei Lidl schlichtweg falsch!! - Hausmeisterdienste sollten von den Mitarbeitern selber erledigt werden,also auch Schneeschaufeln, Reparaturen ... bezahlt wird das natürlich nicht. *Auch hier ein klares: FALSCH! Dafür hat Lidl Firmen, die je nach Bedarf engagiert werden!! - Wer länger als drei Tage krank ist, bekommt bereits Post von der Bezirks-leitung. *Noch falscher als falsch!!! Ich war über 6 Monate krank und bekam NIE Post!! - Der Kassasturz muss außerhalb der Dienstzeit erfolgen. * Nach der Öffnungszeit, aber diese Zeit wurde bezahlt!! Lidl wiederum - gewährt keinen Einblick in die geleisteten Überstunden des Arbeit- nehmers. *Wer sagt das? Wir erhielten jeden Monat eine Abrechnung mit Stundenauflistung!! Hofer/Aldi erwartet von seinen Mitarbeitern - dass sie ca. 30 Minuten täglich unbezahlt arbeiten, um die Kasse vorzu-bereiten und abends abzurechnen.Bei allen drei wurden schon Berichte bekannt, dass Vorgesetzte Handtaschen von Mitarbeitern durchsuchten und bei Krankmeldung zu Hauseeinen Kontrollbesuch machten. *Derartige Vorgehensweisen sind mir absolut unbekannt!! Vorwurf: DRUCK IST PRINZIP - Lidl stoppt seine Mitarbeiter an der Scannerkasse - 40 Vorgänge die Minute sind zu schaffen. Natürlich ist dann keine Zeit für Freund- lichkeit gegenüber den Kunden, was mir gelegentlich bei Hofer/Aldi schon warm aufgestoßen ist. (O-Ton der Verkäuferin: Können Sie Ihren Wagen nichtanständig hinter der Kassa aufstellen, damit ich schnell reinkassieren kann.) *Diese Aussage ist so leider nicht korrekt. Ich kann schnell kassieren und trotzdem freundlich zu den Kunden sein. Denn mein Mund ist doch unabhängig von meinen Händen!! Ausserdem kann ich, wenn ich sehe dass der Kunde mit einladen nicht nachkommt, die Summe-Taste drücken – dann zählt die Uhr nicht weiter. Und wenn wieder Platz ist, geht es einfach weiter!! Wo ist das Problem? Hier liegt das Problem in der Einstellung der Mitarbeiter: will ich freundlich sein und tue auch etwas dafür oder sehe ich den Kunden als Unterbrechung meiner Arbeit (Verräumen o.ä.) und will ihn schnellstmöglich wieder los werden?? - Taschenkontrollen auch ohne Verdacht auf Diebstahl.. - Aus Dankbarkeit habe ich ihr den ganzen Warenberg auf dem Förderband liegen lassen. War zwar nicht schön, aber ich bin gerne ein Mensch.) *Vielen Dank für deine tolle Reaktion, vielleicht lernen Sie es ja doch noch!! Diese Sache stört mich bei aldi auch ganz enorm und verstößt auch gegen die Würde, finde ich. Bei Lidl besteht die Anweisung, Wagen genau zu kontrollieren (dazu muß man aufstehen – Achtung, Bewegung!!) und bei bestehendem Verdacht sich den Inhalt von Taschen zeigen zu lassen. Nie wären wir auf die Idee gekommen, selbst eine Tasche zu kontrollieren und noch dazu ungefragt!!!! Das Thema Testkäufe sehe ich etwas anders, nämlich durchaus positiv. In dieser Branche wird leider sehr viel Schaden durch Diebstahl verursacht, sodass es für mich eine Schulungsmaßnahme ist, die Kassierer gerade auf diesen Aspekt ihrer Arbeit besonders aufmerksam zu machen. Ausserdem MUSS niemand berufsmäßig klauen, der das nicht machen will. Testkäufer melden sich meines Wissens nach durchweg freiwillig!! Auch mir als Kunden ist es schon passiert, dass unabsichtlich etwas im Wagen liegen blieb – insofern sehe ich in der Kontrolle der Kassiererin keine Willkür mir gegenüber sondern eine Hilfe – natürlich immer im Rahmen, bei aldi wird das schon öfter mal grenzwertig... Auch hier spielt also die Einstellung und das Verhalten der Mitarbeiter eine große und wichtige Rolle!! Vorwurf: MAC-JOBs Gelernte Verkäuferinnen werden im Einzelhandel nur noch ungern eingestellt. Dafür steigen aber die Zahlen der geringfügig Beschäftigten exporbitant. *Stimmt, Lidl beschäftigt nicht immer gleich viele Leute. Aber nicht auf Abruf, sondern nach Plan (der aus Erfahrungswerten entsteht)!! Wo ist das Problem dabei?? Glauben die Leute wirklich, sie werden für den ganzen Tag eingestellt und bezahlt, wenn sie die Hälfte des Tages nichts zu tun haben und nur rumstehen würden?? Und ist es bei so vielen Müttern, die gerne nur in Teilzeit arbeiten wollen, denn nicht als Vorteil anzusehen wenn derartig viele variable Arbeitsplätze angeboten werden?? Eine untertarifliche Entlohnung konnte Sabine bei ihrem Lidl nicht feststellen. Und Sabines Schlusssatz im Mail hat einen großen Patzen Wahrheit in sich:*Abschließend nur noch ein Kommentar: Ich denke, das Wichtigste ist die Einstellung der Mitarbeiter sowie der Vorgesetzten. Man kann arbeiten gehen oder arbeiten gehen – ganz wie man es nimmt!! ----------------------------------------------------------------------- * Mit kleinen Tipps viel Sparen: INTERNETTIPP: http://www.chemie-master.de/lex/kosmetik/index.phtml Für Hobbychemiker gibt es hier eine Ladung Kosmetik- rezepte. Etwas gar chemische Zutaten, aber offenbar leicht erhältlich. BÄRLAPP: Fotos: http://www.g-netz.de/Health_Center/heilpflanzen/baerlapp/baerlapp_bilder.shtml Über Bärlapp habe ich ganz Erstaunliches gehört. Wenn man die Sporen der Pflanzen erntet, so erhält man einen Puder, der auch für Babys verwendet werden kann. Die Seite http://www.heilkraeuter.de/lexikon/baerlapp.htm bestätigt meinen Tippgeber. Weitere Seite http://www.heilfastenkur.de/Baerlapp.shtml SO BILLIG GEHEN KETCHUP-FLECKEN RAUS: Danke an Heidi für diesen selbsterprobten Tipp Ich habe noch einen Tipp fürs Waschen und Flecken entfernen. Neulich ist mir aus versehen eine Pommes mit Ketchup aufs weise T-Shirt gefallen. Natürlich habe ich es mit einem Flecklöse- mittel eingesprüht und trotzdem war nach dem Waschen noch ein Fleck zu sehen. Da erinnerte ich mich an den Tipp meiner Mutter, das T-Shirt mit dem Fleck in die Sonne zu legen, die Sonne zieht den Fleck raus. Das habe ich gemacht und der Fleck war weg, gleichzeitig war es auch heller, denn die Sonne zieht gleich auch den Grau- schleier mit raus. Das funktioniert aber nur bei gewaschenen Kleidungsstücken. WASCHNÜSSE - eine Empfehlung von Doris: ich wasche seit gut 1 Jahr hauptsächlich mit Waschnüssen. Daraus kann man alles mögliche an Seifenlaugen herstellen. So auch Haar- schampoo und Duschgel. Dazu kocht man ca. 10 Waschnüsse in 1 l Wasser etwa 10 Minuten, und seiht dies ab. Mit ätherischen Ölen und evtl. Salbei angereichert hat man damit ein wundersames Waschmittel für die Haut - das Problem es ist zu flüssig. AUSGEHÖHLTE KÜRBISSE haltbar machen: - nicht zu früh aushöhlen. Die Kühle draußen konserviert. - Fruchtfleisch so weit es geht herausschneiden. - Den Kürbis mit Haarspray aussprühen. - Wer Teelichter im Kürbis abbrennt, sollte für Lüftungslöcher im Deckel sorgen. - Kürbis vor Frost schützen. ----------------------------------------------------------------------- Leserbriefe zum Knauserer 09/2005: Berichtigung zum Thema Kartoffel als Medizin!!! Danke an Nicole für den Hinweis: Hallo, im letzte Knauserer schreiben Sie, dass man leicht Brand- wunden mit Fett einreiben und nit einer Kartoffelscheibe bedecken soll. Das ist nicht richtig. Brandwunden soll man unter fließendem Wasser kühlen und auf keinen Fall mit Fett einreiben. Anmerkung zum Thema Kompost für Stadtbewohner: Irmgard hat mich auf folgenden Thread im Forum hingewiesen: >Ne neue "Kompostkiste" habe ich angeschafft, so ein Plastik- >wäschekorb-Teil aus dem Ramschladen. Ca. 60 cm. hoch, mit >vielen Löchern. Weil mein anderer Kompostbehälter voll ist. >Da ich nach Anfangsproblemen (müffel) ganz gute Erfahrungen >(kein müffel) mit dem Balkon-Kompost gemacht habe, eine Frage: >Wie kriegt man auf dem Balkon eine Thermokompostierung hin, ohne >sich diese sündteuren Komposter zu kaufen. Die bestehen ja auch nur >aus Plastikteilenund sind mir viel zu gross (400 l oder so). Hat da >schon jemand Erfahrung ? ----------------------------------------------------------------------- Für den Knauserer 11/2005 sind folgende Themen geplant. Ich werde diese Themen im Diskussionsforum auch zur Diskussion stellen. E-Mails mit euren Tipps und Meinungen sind aber auch herzlich willkommen. * Was ist Permakultur? - Grundlegendes aus dem Ökodorf * Volksernährer: alternative Getreideprodukte (Buchweizen, Dinkel, Schrot) * Haltbarmachen durch Dörren - leichter als man denkt * Grundlegendes zum Stromsparen! * Das knausrigste Kleidungsstück der Welt * Mit kleinen Tipps viel sparen Forum: http://www.derknauserer.at E-Mail: mailto:mau@gmx.at ----------------------------------------------------------------------- Impressum: Der Knauserer ist ein kostenloses E-Zine, das ca. 12mal jaehrlich erscheint. Herausgeber: Michaela Brötz, mau@gmx.at - www.derknauserer.at