============================================= DER KNAUSERER die 1. Online-Zeitung fuer Sparsame ============================================= Ausgabe 04 /2005 Knauserer-Homepage: www.knauserer.com ----------------------------------------------------------------------- Inhaltsverzeichnis: * Arm durch Sparsamkeit (Gedanken über die Ramschgesellschaft von Eike) * Vegetarisch Grillen - Süßes Grillen * Das UnProdukt des Monats: 4 Dinge, die kein Haushalt braucht * Der Knausererverein - jetzt wird es ernst * Das Auto frisst mir die Haare vom Kopf - Autokosten und Aberglaube * Wer braucht Handyklingeltöne? Über den ganz normalen Handywahnsinn * Mit kleinen Tipps viel sparen ----------------------------------------------------------------------- In eigener Sache: Es hat mich sehr gefreut, dass meine Hühner guten Anklang bei euch gefunden haben. Ich hätte mir nicht erwartet, dass so viele von euch, sich mit dem Gedanken, selber Hühner zu halten beschäftigen und sich durch meinen Artikel neu ermutigen haben lassen. Schaut mal wieder auf der Homepage vorbei, es gibt einiges Neues. ----------------------------------------------------------------------- * Arm durch Sparsamkeit (Gedanken über die Ramschgesellschaft von Eike) Geiz ist geil - ich bin doch nicht blöd - 3 kaufen 2 bezahlen. Extreme Rabattregeln. Endlich, so mag man glauben reagieren Wirtschaft und Handel auf das gesunkene verfügbare Einkommen der immer breiter werdenden Masse und ermöglichen und einen günstigeren Lebensstil. Ich bewerte das ganz anders: Es ist der beinahe verzweifelte Versuch der Überflusslieferanten den zusammenbrechenden Konsumlebensstil zu erhalten. Es stimmt es kann immer weniger ausgegeben werden, doch hier greift die subtile Psychologie dieser Spar-Appelle. Statt die Ausgaben zu reduzieren, bleiben sie auf gleichem Niveau oder werden sogar noch erhöht - ist ja billig und wer nicht billig mitmacht ist blöd (s.o.). Das die Leute wirklich nur noch den geringeren Gegenwert für ihr knappes Geld bekommen - also real nicht sparen sondern nur billig einkaufen geht dabei unter. Genauso wie die Frage „Brauch ich das wirklich?“. In vielen Fällen muss da ein „Nein“ kommen. Doch eben dieses Bewerten und Entscheiden wird durch großformatige Anzeigen, umfassende Bestrahlung durch Medien und durch noch dekadentere Scheinnützlichkeiten wirkungsvoll unterdrückt. Also weiter mit „Auch Deinen letzten Cent holen wir Dir aus Deiner Tasche“. Das perfide daran ist, dass tatsächlich unter dem Deckmäntelchen Sparen sinnlos verschwendet wird. Ach ja, die Folgekosten (Gesundheitswesen, Umweltzerstörung, Wartungskosten für das soziale Netz) werden schön auf alle umgelegt. Die zunehmende „Entreichung“ der Gesellschaft beschert den Ramsch-Märkten nie geahnte Zuwachsraten. Das Haushaltgeld reicht nicht mehr für eine anständige Ernähung aus, also kaufen wir das billige aufgeblasene Brot, das HighTech-Chemie-Produkt „Fertiggericht“ und weiteren Müll. Immer und immer mit dem Hintergrund viel besitzen, viel kaufen zu müssen und - zwangs- läufig - immer weniger bezahlen zu können. Was hier geschieht ist verheerende schönende Kosmetik für einer zusammen- brechende Gesellschaft. Uns geht es doch gut, der Kühlschrank ist voll. Solange es doch noch ein wenig zu verdienen gibt, wird halt kräftig weiter verdient. Für die Produzenten, Vermarkter und Interessenvertreter sind wir als Kunden und damit lediglich der abnehmende Teil am Ende der Produktionskette. Niemand interessiert sich für den Menschen das Individuum hinter der Umsatzstatistik. Betriebs- wissenschaftler und Marketingexperten aufgepasst: Eine Kuh die ich melken will darf ich nicht schlachten. Ist schon etwas älter (glaube ich) – vielleicht mal drüber nachdenken. Ich wage nicht zu beurteilen wo das hinführt nur ganz bestimmt nicht dahin wo ich hin will. Wer nicht weiß wo er hin will, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ganz woanders rauskommt. ----------------------------------------------------------------------- * Vegetarisch Grillen Teil 2 (Superrezepte von Jörg) Doch es lassen sich nicht nur Gemüße und Tofu grillen. Auch wenn ihr es nicht glauben wollt, auch die Nachspeise, sprich süßes Obst ja und sogar Eis lassen sich Grillen. Lest und überzeugt euch beim nächsten Grillabend selbst davon wie gut und aussergewöhnlich das schmecken kann. Ananas-Steaks 1 Ananas, 3 Knoblauchzehen, 2 Tl gemahlener Koriander, 1 Prise Cayennepfeffer, 3 El Créme fraíche, Blattschopf und Stielende der Ananas mit einem scharfen Messer entfernen. Die Ananas quer halbieren, die eine Hälfte im Kühlschrank aufbewahren. Von der anderen Häfte die harte Außenhaut und den weißlichen Strunk entfernen. Das Fruchtfleisch im Mixer pürieren, mit dem gepreßten Knoblauch, den Gewürzen und der Créme fraíche mischen. Im Kühlschrank einige Stunden durchziehen lassen. Die andere Ananashälfte in 1-2 Zentimeter dicke Scheiben schneiden und auf den heißen Grill legen. Nach 3-5 Minuten wenden, mit dem Püree überziehen und fertig- grillen. Man kann die Steaks\" natürlich auch vor dem Grillen von Schale und Strunk befreien. Dann sind sie einfacher zu essen; allerdings sehen sie mit Schale viel dekorativer aus. Mein klarer Favorit unter den Vegetarischen Möglich- keiten, einfach lecker und bringt mich immer direkt ins Para- dies. Pfirsiche Surprise 4 Pfirsiche, 2 El gekochte Preiselbeeren, 2 El Créme fraíche, 8 Zahnstocher, Honig, 50 g Mandelblättchen Die Pfirsiche halbieren und die Kerne herausnehmen. Die Preiselbeeren mit der Créme fraíche verrühren. Je eine Pfirsich- hälfte mit der Masse füllen, mit einer anderen Hälfte wieder zu einem kompletten Pfirsich zusammensetzen und mit je 2 Zahn- stochern fixieren. Entlang der Schnittkanten mit Honig einpinseln und in Mandelblättchen rollen. Die Pfirsiche auf einem geölten Rost von oben und unten jeweils 3-5 Minuten grillen. Dabei ab und zu leicht hin und her bewegen. Mann kann das ganze auch locker in Alufolie wickeln, spart den Zahnstocher und hält sicher. Eisbombe vom Grill 15 Eiweiß, 300 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Glas Himbeergeist, 1 Spritzer Zitronensaft, 1 fertiger Tortenboden, einige Himbeeren, Vanilleeis, Eiweiß mit Zucker, Salz (macht es schneller fest), Himbeergeist (wichtiger Aromastoff) und Zitronensaft zu einem festen Eischnee schlagen (Überkopfprobe). Aus einem fertigen Tortenboden 15 Kreise ausschneiden und mit je einer Kugel Vanilleeis (am besten sehr kalt gefroren) belegen. Dann schnell Himbeeren außen rum legen und alles mit Eischnee zustreichen. Auf einem sehr heißen Grill mit der indirekten Grillmethode (also Glut nur am Rand, Grill- gut in einer Aluminiumschale, Topf als Deckel darüber) 10 bis 15 Minuten grillen. Mahlzeit. Brennender Obstsalat 1 Apfel, 1 Birne, 1 Orange, 1 Grapefruit, Rosinen, gehackten Walnüssen, 3 EL Zitronensaft, 2 EL braunem Zucker, 2 EL Rum Apfel und Birne in Spalten schneiden. Orange und Grapefruit filetieren und mit den Rosinen, den Walnüssen dem Zitronensaft und dem Zucker mar- inieren. Vier große Stücke Aluminiumfolie zurechtschneiden, den Obstsalat darauf verteilen, die Folie fest verschließen und die Päck- chen 4 Minuten in die Glut legen. Danach in der Folie anrichten, jeweils einen Schuss Rum darüber geben (bei Kindern natürlich nicht), anzünden (bei Kindern nicht) und dann sofort servieren. Gegrillte Banane 4 Bananen, Zitronensaft, 1 ts Paprika, 3 tb geriebener Emmen- taler Bananen mit Zitronensaft beträufeln (werden sonst braun) mit Paprika bestreuen und im Käse wenden. Unter Wenden etwa 10 Minuten grillen. Dies ist eine besonders geglückte Kombination. Auch mit etwas Honig bestrichen und in Kokosraspeln gewälzt schmeckt Banane vom Rost phantastisch. Leichter gehts wenn ihr sie in Alufolie einschlagt. Gegrillte Fruchtspieße 2 Bananen, 4 Kiwis, 2 Pfirsiche, 16 Erdbeeren, 16 Kirschen, 1 Orange, 2 tb Honig, 5 cl Rum, 3 tb Zucker, 3 tb Zitronensaft, 6 Schaschlikstäbchen In einer Schüssel Zucker mit Rum und Zitronensaft verrühren. Bananen schälen, in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Kiwis schälen, längs halbieren, in Scheiben schneiden. Pfirsiche schälen, entkernen und achteln. Erdbeeren entstielen und gut waschen. Kirschen entkernen. Alle Früchte in die Schüssel zur Marinade geben. Unter öfteren Wenden ca. 20 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Die Früchte bunt auf Grillstäbchen verteilen. Orange auspressen, Saft mit der restlichen Marinade und Honig aufkochen, leicht eindicken lassen. Grill vorheizen, Rost gut einölen. Spieße mit der eingedickten Mari- nade bepinseln und von jeder Seite ca. 2 Minuten grillen. Dies ist zwar etwas aufwendiger, aber eure Kinder werden daran ihre Freude haben und es schmeckt einfach einzigartig. Am besten gleich die doppelte Menge machen. Das ist mal ein kleiner Auszug aus all den vegetarischen Grillmög- lichkeiten. Ihr könnt eigentlich gar nicht kreativ genug sein. Man kann sozusagen alles auf den Grill werfen. Selbst die süße Nachspeise lässt sich wie ihr ja jetzt gelesen habt auf dem Grill zubereiten. So macht das Rösten lassen halt doch wirklich einfach Spaß. Findet ihr nicht ? Ich hoffe ihr konntet einiges neues herauslesen und probiert vielleicht das ein oder andere Rezept einmal selber aus. Ihr werdet sehen, dass ihr das Fleisch mit Sicherheit nicht missen werdet. Diese Alternativen sind zwar nicht alle billiger als Fleisch, vor allem dann, wenn Ihr gutes einheimisches Gemüse verwendet und auf Billigprodukte verzichtet. Aber gute Zutaten (und die sind mir beim Grillen sehr wichtig) haben auch bei Gemüse und Früchten ihren Preis. Natürlich dürfen aber auch die Beilagen nicht fehlen, und da empfiehlt sich frisches Vollkornbrot, Baguette oder die gute alte Kartoffel, die ihr ja einfach in die Grillkohle, eingewickelt in Alufolie, werfen könnt. Dazu Kräuterbutter und selbstgemacht Dips. Aber das ist ein anderes Thema .... (Anm. d. Red. Rezepte zu günstigen Grillsaucen, Dips und Kräuterbutterrezepten sind ange- sichts des nahenden Sommers willkommen - ich hoffe ihr lest den Anflug von Sarkasmus zwischen diesen Zeilen - Michi 700 üNN - 1 m Schnee). ---------- Beim Essen werde ich im Jahr 2005 wieder eine längere zusam- mengehörige Reihe schreiben unter dem Titel "VOLKSERNÄHRER". Es geht also um alle Nahrungsmittel, die früher aber auch heute als Grundlage des Essens dienten und dienen. Natürlich blicken wir auch über unseren heimischen Tellerrand hinaus. Zu den Volksernährern zähle ich: die Kartoffel, Reis, Mais, Bohnen, Eier, Kraut, diverse Getreideprodukte (Bulgur, Couscous, Breie ...), Milch, etc. Auch exotische Volksernährer wären mitunter interessant. Denke da an Manjok oder Süßkartoffeln, Buttertee ... Oder wiederent- deckte Gemüsearten wie Topinambur oder Pastinaken etc. Freue mich schon auf eure Rezepte! Als erstes ist der Ernährer REIS dran, der als Nahrungsgrundlage fast eines Drittels der Menschheit dient. ----------------------------------------------------------------------- * Das UnProdukt des Monats: 4 Dinge, die kein Haushalt braucht 1. Post-Melder von Pro-Idee (gefunden von Smiley) Einer meiner Favoriten ist ein aufomatische Post-Melder von Pro- Idee, er meldet immer, wenn Post oder Webung in den Briefkasten eingeworfen wird, damit man, wie der Anbieter schreibt, "nie mehr vergeblich zum Briefkasten gehen" muss, in den letzten Jahren bin ich aber auch so nie vergeblich zum Briefkasten gegangen... 2. Handwaschmaschine Mein Sohn bekommt - da Bausparer - die Raiffeisen-Bausparer- Zeitschrift. Gottseidank kann er nicht lesen! Da wurde doch eine Waschmaschine(!) in der Größe eines Hühnereis angeboten. Funk- tionsweise. Man füllt in das obere Drittel ein Spezialwaschmittel, setze die Waschmaschine(?) oben und unten über den zu entfernenden Fleck und drücke dann ganz fest auf das Ei, sodass man das Wasch- mittel mit Druck durch den Fleck presst. Kostenpunkt 20 EUR glaub ich. 3. Bei Amazon habe ich einen Nudeltrockner gefunden. Sieht aus wie eine kleine Wäschespinne, an der selbstgemachte Nudeln aufge- hängt werden, um zu trocknen. Kostenpunkt: läppische 19.95 EUR. Braucht man sowas? Ich hätte jetzt die Nudeln über einem Topf aufgehängt, in aller Bescheidenheit ... 4. Eines meiner Lieblingsprodukte: der Nudeltimer "Al Dente" zum Schnäppchenpreis von 30,99 EUR. Funktionsweise: Mit diesem Aufpasser gelingt die Pasta immer! Einfach mitkochen und warten, bis die Arien ertönen - nach 7 Minuten aus Aida, nach 9 Minuten Nabucco, nach 11 Minuten Rigoletto - Nudelkochen mit Kultur! Gut man kennt danach die Arien. Ich für meinen Teil, koste nach einer gewissen Zeit eine Nudel für günstige 0,00 EUR. ----------------------------------------------------------------------- * Der Knausererverein - jetzt wird es ernst Seit Ende März 2005 gibt es ihn, den Knauserer e. V. - Verein zur Förderung des sparsamen und einfachen Lebens und der Konsumreduzierung. Was bisher geschah? Da eine Vereinsgründung doch eine sehr länderspezifische Sache ist, möchte ich nicht detaillierter auf die österreichische Vereinsmeierei eingehen. Für Interessierte werde ich auf der Vereinsseite, einige wichtige Links und Dokumente einstellen, die eigentlich auch keine Fragen offenlassen. Nach Erstellung der Vereinstatuten und der Gründung, wurde der Akt bei der Bezirkshauptmannschaft Schwaz eingereicht. Dort wurde geprüft, ob es einen gleichartigen Verein schon gibt und der Verein eingetragen. Was tut dieser Verein? Die Zielsetzung, der Inhalt und die Themen sind ja von der Knauserer- homepage und aus der Newsletter bekannt: kritischer Konsum, Ein- dämmen von Konsum, sparsames Wirtschaften, nachhaltiger Leben. Konkret habe ich mir für heuer zwei Dinge vorgenommen. 1. Ich würde gerne einen Stammtisch organisieren. Irgendwo im Großraum Innsbruck - Schwaz. Dieser Stammtisch sollte eine Diskussionsrunde in entspannter Athmosphäre sein, wo man sich als bekennender Knauserer treffen kann. Ich würde mich also über jeden von euch freuen, der prinzipiell Interesse an so einem Treffen hat, und sich bei mir via Mail melden würde. Ich würde mich auch freuen, wenn mir jemand einen Tipp geben könnte, WO man so einen Stammtisch am besten ausrichten kann? 2. Eine Aktion zum Kauf-Nix-Tag Zum Kauf-Nix-Tag würde ich wirklich gerne eine schöne plakative Aktion machen, zB die Menschen auffordern, ihr altes Schwarzbrot von zu Hause mitzunehmen (und nicht wegzuwerfen) und mit diesem Schwarzbrot lecker Brotsuppe machen. Daneben könnte man Fakten zum Überkonsum liefern. Sowas kann man aber nicht alleine auf die Beine stellen, .... Was ist noch zu tun? Binnen einem Jahr ist der Knauserer e. V. aufgerufen, eine konsti- tuierende Sitzung abzuhalten, dh einen Vorstand zu benennen. Die Statuten sehen für den Vorstand 4 Personen vor (Obmann + Stellvertre- ter, Schriftführer + Stellvertreter - natürlich sind auch Frauen gemeint) und 2 Rechnungsprüfer. In der Praxis fällt der Obfrau die Arbeit zu und die restlichen 5 Per- sonen begehen einmal jährlich bei der Mitgliederversammlung einen Formalakt. Es ist aber auch möglich, mehr für die Vereinsführung zu unternehmen. Dann sieht das österreichische Vereinsrecht noch 3 Schiedsrichter vor, sollte der Vorstand untereinander in Streit geraten. Sollten sich (außer mir) also noch 8 Personen zusammenfinden, dann kann diese konstituierende Sitzung abgehalten werden. Also an alle, die nicht allzu weit entfernt wohnen oder eine Anreise nicht scheuen würden und die die Idee eines solchen Vereines unterstützens- wert finden, lade ich hiermit herzlich ein sich bei mir: mau@gmx.at zu melden. Es dürfen auch Personen aus dem Ausland sein, die auch im Vorstand tätig werden dürfen. Bis zur konstituierenden Sitzung ist die Mitgliedschaft beim Knauserer e. V. auf jeden Fall kostenlos. Mehr Infos stehen noch auf der Vereinsseite auf der Homepage: http://www.knauserer.com/verein.php. Es wäre schön, wenn aus dem Verein etwas werden würde, denn mit der Homepage kann man bestimmte Personengruppen einfach nicht erreichen, die aber eine Bereicherung wären. Ich denke da mal an ältere Semester, die noch sparen gelernt haben. Oder jene, die jeden Euro umdrehen und schon deshalb kein Internet haben. ----------------------------------------------------------------------- * Das Auto frisst mir die Haare vom Kopf - Autokosten und Aberglaube Gut dieses Mal habe ich massiv gespickt, aber manchmal wird man an Orten fündig, wo man eigentlich gar nicht sucht. Zufällig fiel mir neulich die ÖAMTC-Zeitung (österreichischer Touring Club) in die Hände, deren Leitartikel "Die wahren Auto- kosten" hieß und der wirklich lesenswert war. Da viele von euch diese Zeitung nicht bekommen, fasse ich hier die Quintessenz des Artikels gerne zusammen und ergänze um eigenes. Drei Viertel der österreichischen Haushalte beistzen ein oder mehrere Autos. Damit wird klar, dass der fahrbare Untersatz ein gewaltiger Kostenfaktor ist. Statistisch gesehen, gibt jeder heimische Haushalt monatlich 420 EUR für das Auto aus (einge- rechnet auch Versicherung und der Wertverlust). Der ÖAMTC fragte nun die lieben Österreicher, ob sie diese hohen Kosten denn ärgern und was für sie das größte Ärgernis darstellt. Das Ergebnis ist wenig überraschend: - 91 % ärgern sich über die hohen Spritkosten. - 80 % fanden Steuern und Versicherungen zu hoch. - 76 % nannten die Wartungskosten als zu hoch. Dagegen regte sich nur wenige über die hohen An- schaffungskosten auf. Jetzt kommt aber der interessante Teil der Studie. Die so ärgerlichen Spritkosten machen lediglich 11 % der Autokosten aus, die Wartungskosten nur 10 % und auch die Steuern und Versicherungen tragen auch nur zu 27 % der Kosten bei. Der große "Kracher" sind die unterschätzten Anschaffungskosten. So gehen 43 % der Autokosten zu Lasten des Wertverlustes. Also eine starke Diskrepanz zwischen gefühlter und tatsäch- licher Kostenbelastung. Die größte Sparchance beim Auto liegt also beim Kauf (ganz abgesehen vom Nichtkauf). Und gerade hier regiert der Bauch bei der Entscheidung. Wer hier kühlen Kopf bewahrt, kann tat- sächlich sparen. Der ÖAMTC hat folgende Kaufstrategien erarbeitet und ein- drucksvoll durchgerechnet: 1. Strategie: DOWN-GRADING Die "Darfs-ein-bißchen-weniger-sein"-Strategie. Man nehme das favorisierte Modell und schaue, ob es dieses Auto mit weni- ger Luxus, Ausstattung und einem schwächeren Motor gibt. Der ÖAMTC stellt als Beispiel Golf Sportline 77 kW einem Golf Trendline 66 kW gegenüber und folgendes unglaubliche Ergeb- nis erhalten: "Trend- statt Sportline als Ausstattung und 11 kW weniger unter der Haube bringen bei fünfjähriger Nutzung Sprit für rund 12.000 Kilometer pro Jahr gratis - unglaublich aber wahr." Man spart nämlich nicht nur bei der Anschaffung, sondern auch bei Versicherung, Reifen und an der Zapfsäule. 2. Strategie: BENZIN ODER DIESEL Natürlich Diesel möchte man meinen, was nicht stimmt: Wer nämlich sehr wenig fährt, fährt mit einem Benziner meistens besser, weil günstiger. Und der Benziner hat das Umweltargu- ment mittlerweile auf seiner Seite. 3. Strategie: DOWN-SIZING Die Kompaktklasse nähert sich der Mittelklasse an im Komfort, ist aber in der Anschaffung deutlich billiger. Diesen Umstand kann man sich zunutze machen. Beispiel: Man kauft statt eines Ford Mondeos einen Ford Focus mit gleicher Ausstattung und spart somit jährlich Sprit für fast 20.000 km (weniger Wertverlust, Versicherung, Steuern, Kraftstoff, Reifen ...). Den Gedanken des ÖAMTC kann man weiterspinnen und be- haupten, dass dann Gebrauchtwagen trotz hoher Wartungs- kosten ob ihres niedrigen Anschaffungswertes die günstigste Variante sind. Einige Autohersteller reagieren schon und bringen Neuwagen um unter 8.000 EUR auf den Markt (Ford Kah mit Minimalaus- stattung oder den Dacia, der 2005 in Mitteleuropa erhältlich ist). ----------------------------------------------------------------------- * Wer braucht Handyklingeltöne? Über den ganz normalen Handywahnsinn Bin ich jetzt alt? Komm ich nicht mehr mit? Die Computerrevolution habe ich schon irgendwie geschafft und fühle wenigtens ab und zu das Verlangen, doch alle 5 Jahre meinen Computer auf-/um- oder irgendwohinzurüsten. Anders bei den Handys. Ich befürchte: ich bin nicht mehr IN. Ich verstehe nicht mehr, was ich in punkto Handy alles brauchen könnte. Ich finde das Angebot, das rund um das Handy aufgebaut wird, ist mehr als künstlich. Als ob eine Armee von sadistischen Marketing- experten rund um die Uhr nur nachdenken würden, mit welch sinnlosen Angeboten man noch Geld machen würde. So kommt es mir vor. Auch scheint das Handy betrügerische Energien frei- zusetzen, denn die Meldungen über Betrügereien wollen auch nicht abreissen. 1. INDIVIDUALITÄT DOWNLOADEN Es war einmal, dass man nachmittags neben dem Bügeln mal MTV einschaltete und sich von den neuesten Videos berieseln liess. Heute - dankend abgelehnt. MTV und VIVA sind zur Dauerbe- dröhnung der Firma Jamba geworden. In nur einer Stunde sieht man den neuesten Jambafrosch auf Drogen ungefähr 20 Mal, wobei er bereits beim ersten Mal ein Kopfschütteln aus Abscheu vor soviel kulturellem Unsinn hervorgerufen hat. Wer gibt denn soviel Geld aus (denn billig sind die Downloads nicht) für singende Küken, Wallpapers, 30sec-Miniklingeltöne (ganze Lieder gehen noch nicht)? Es müssen sehr viele Menschen sein, denn der deutsche Marktführer Jamba verzeichnet Rekordumsätze. Zudem sind die Methoden der Handyklingeltonfirmen ja sehr um- stritten und knapp dabei am unlauteren Wettbewerb: Groß bewirbt man die neuesten Hits aus den Charts und blendet groß Nummern ein, über die man ein ABO erwerben kann. Einzelklingeltöne sind schwieriger zu haben. Da ein ABO schon mal 30 oder 40 EUR kosten kann (oft über Mehrwertnummern bestellt werden muss), sagt das geltende Recht zB dass Kinder (bis 14 Jahre) so teure Geschäfte gar nicht tätigen dürfen. Und jetzt hofft man, dass man hier alles versucht, um einen Riegel vorzuschieben. Ganz im Gegenteil. Jamba erhält eine eigene MTV- Klingeltonshow, um sich noch breiter auszutoben. Und ein Blick in die Zukunft: Die "Living Wallpapers" sollen Handy-Dis- plays in "bunte, bewegte und überraschende Aktionsplattformen" ver- wandeln, das Handy zu einer Art Tamagotchi mutieren. Je nachdem was mit dem Mobiltelefon geschieht - ob nun beispielsweise eine Nachricht eingeht oder das Gerät aufgeladen wird - soll sich das Hinter- grundbild verändern und die entsprechende Laune des Charakters zum Ausdruck bringen. Ich habe es noch nicht kapiert- warum brauch ich das? Jamba versucht es mir so zu erklären: "So ist der User immer über das aktuelle Geschehen oder vielmehr Befinden seines Handys informiert", heißt es dazu in der Ankündigung von Jamba, in der Symbian- Programme als technische Innovation angepriesen werden. Was für ein Quatsch! 2. SMS - Abzocke am laufenden Band Da Handybenutzer eigentlich sehr unaufmerksam sind und zudem chronisch kommunikativ, hat sich eine ganze Branche von 0190- Diensterfindern darauf spezialisiert, den neugierigen, oberflächlichen und kommunikationswütigen Homo handyensis abzuzocken. Mit SMS geht es offenbar am einfachsten: >Praktisch, dass viele Handys eine automatische Anruffunktion besitzen: >Sofern sich im SMS-Text eine Telefonnummer befindet, braucht der Handy- >Besitzer nur auf die Anruftaste zu drücken und schon wird der betreffende >Anschluss angewählt. Man ködert die Menschen zB mit Gewinnversprechen oder mit einem Flirt-SMS. Oder wer hat ein SMS mit dem Inhalt: Hi Sabine, lange nichts mehr von dir gehört - meld dich doch! noch NICHT bekommen. 3. Bitte um Rückruf (Gruß deine 0190-Nummer) Es geht noch einfacher: Wer checkt nicht die Liste der versäumten Anrufe? Und weil man im Prinzip höflich ist, ruft man auch zurück und ... schon lan- det man wieder bei einer 0190-Nummer. Achtung Tarnung: Eine 0190-Nummer ist eigentlich einfach zu erkennen. Deshalb tarnen sie immer mehr Anbieter, indem sie die internationale Vorwahl für Deutschland in die Absenderrufnummer einbauen. Noch schwieriger wird es, wenn es sich um ausländische Service- Nummern handelt. Diese funktionieren häufig mit völlig anderen Ziffernkombinationen als die hierzulande gebräuchliche 0190. Mißtrauen erregt da nur die Auslandsvorwahl, die stets mit "00" oder "+" beginnt. Allerdings wurden in der jüngsten Vergangenheit zunehmend sehr kurze Nummernkombinationen mit weniger als zehn Stellen benutzt. Beispiel: 0086812345. Wer die erste Null übersieht, kann solch eine Nummer mit einem deutschen Anschluss verwechseln. 4. KÖNNEN HANDYS NOCH TELEFONIEREN? Technische Entwicklung ist was Schönes, aber beim Handy kommt mir vor, dass jede technische Entwicklung momentan dazu angetan ist, noch mehr Geld aus den Telefonbenutzern zu saugen: - WAP - Polyphone Klingeltöne - MMS, - VideoMMS - Kamera - Farbdisplay für Spiele - etc.etc Und zum Schluss: Spartipps fürs Handy in Kürze: - Nicht vorschnell auf ein Vertragshandy setzen, nur weil man ein Handy gratis bekommt. Einmal Vertrag kurz durchrechnen, bewirkt oft Wunder. - Mit wem telefoniere ich am öftesten? Sonderangebote wie Partner- Lines unbedingt nutzen. - Wie rechnet der Netzbetreiber ab: Minutentakt oder Sekundentakt. Vor allem für Kurztelefonierer eine sehr interessante Frage! - Die Kündigungszeiten für das Vertragshandy immer im Auge behalten! Nach zwei Jahren gibt es sicher wieder optimalere Lösungen am Markt. - Aufpassen, wer SMS schickt oder sich anrufen lassen möchte (Pkt. 3 und 4)! - Fun-SMS NICHT weiterschicken! Wir kennen sie schon ALLE!!!! - Achtung bei SMS-Flirtlines, VIVA-Votings - diese SMS kosten satte 49 cent!! - Für SMS-Junkies können gratis SMS über das Interenet eine Alternative sein. - Klingeltöne müssen nicht sein - wenn doch: Achtung bei den Angeboten, ob es sich nicht um ABOS handelt und man für den einen Klingelton gleich ein ganzes Paket kaufen muss. - Checken, ob man sich Klingeltöne nicht selber machen kann, manche Handys können das. - Wertkartenhandys benutzen! Sind zwar teurer in der Telefonie, aber man hat sich besser in Griff. - Immer mal wieder den Gebührenzähler inspizieren und schauen, was das letzte TElefonat gekostet hat. - Sich selbst Limits setzen: maximale Anzahl der Telefonate/Tag, maximale Anzahl der SMS pro Tag - Handy bewußt auch mal zu Hause lassen. Es ist wunderbar, nicht immer erreichbar zu sein. Und die Anrufer lernen es mit der Zeit auch. - Mobilbox unbedingt abschalten! - Handy im Urlaub: Das kann richtig schön teuer werden. Mit nur wenigen Personen ausmachen, dass man das Handy im Urlaub mithat. Bei Notfällen können sich diese dann melden. - Auch alte Handys ohne SIM-Karte können noch gute Dienste leisten, weil man mit ihnen noch Notrufnummern anwählen kann. UND VOR ALLEM: Ein Handy ist kein Ausdruck von Persönlichkeit sondern ein kleiner Kasten, mit dem man telefonieren kann. ----------------------------------------------------------------------- Mit kleinen Tipps viel sparen! Internettipp: - Linktipps von Eike http://kleinsthof.de (Anm. d. Red.: ganz entzückende Seite zur Haltung von Nutztieren und zur Kleingärtnerei. Macht Spaß!) http://www.heiko-drewes.de/aussteiger/aussteiger.pdf - Bericht über den bekannten Aussteiger Schönauer - lesenwert. http://www.coforum.de/?Einf%E4lle_statt_Abf%E4lle bzw.: http://www.ralfzimmermann.de/einfaelle.html "Einfälle statt Abfälle"- Hefte mit Selbermacher-Tipps - gut und immer billig (Besonders vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit, Verwendung von Schrott u.ä.) Die Ausgaben für die Hefte lohnen sich mE wirklich. PFANNKUCHEN/Omelette von Helga (zur Erinnerung an alle,die nicht wissen was sie kochen solten): 1-2 Eier (bei kleinen Eiern 2, bei großen eher 1), Milch (so ca. 250 ml), Mehl (ca. 150 g), Zucker (nach Geschmack), 1 Päckchen Vanillezucker, Rosinen oder sehr dünn geschni- ttene Apfelscheiben (nach Geschmack) Alles in eine Schüssel geben und mit Quirl oder Handrühr- gerät gut verrühren. Mehl mache ich nach Gefühl rein, bis der Teig die richtige Konsistenz hat. Die hängt von der Art der Pfannkuchen ab. Will man ganz dünne Crepes machen, dann eher dünnflüssig, will man dicke Pfannkuchen haben, dann eher dickflüssig. Tipp zum Gelingen: unbedingt beschichtete Pfanne nehmen. Da sich die Rosinen und Äpfel gerne unten in der Schüssel ansammeln, füge ich sie meist erst in der Pfanne zum Pfann- kuchen dazu (direkt nach dem Einfüllen des Teigs in die Pfanne). Das Wenden ist das Schwierigste, geht aber mit einem großen Pfannenwender und einer beschichteten Pfanne leicht. Unbedingt warten, bis der Teig oben fest geworden ist und bis sich die Ränder des Pfannkuchens von selbst ablösen. MELKFETT (ein Tipp von Smiley) Bei den Kosmetik-Produkten kann ich Melkfett empfehlen, es ist sehr verträglich, man kann es als Handcreme, für trockene Lippen oder zB als Nachtcreme verwenden. Man bekommt es zB bei Sewa, Cent-Shop usw. RADIERGUMMI GRATIS (ein Tipp vom Franz aus der Schweiz) > Ein Kobold hat mir eingeflüstert, einen der immer mehr gebräuchlichen > Kunststoffkorken als Radiergummi zu probieren – siehe da, es funktioniert, > gründlich und sauber. Trotz Word und Excel brauche ich hin und wieder > einen, > meistens ist keiner in der Nähe. Kein Suchen mehr: Auch in einem armen > Weinkeller hat es wohl einige Gratisexemplare! ----------------------------------------------------------------------- Leserbriefe zum Knauserer 03/2005: Auszüge aus dem Leserbrief, den mir Helga dankens- werterweise zukommen hat lassen: Artikel Benzinsparen Ob der Windschatten soviel ausmacht, weiß ich nicht, Tatsache ist aber (und durch Beobachtung meines Bordcomputers be- stätigt), dass man bei 90 km/h im fünften Gang extrem sparsam fährt. Mein Diesel braucht hier nur ca. 4,5 l/100 km/h, während ich bei 120 km/h ca. 5,5 l/100 km/h verbrauche. Zum Vergleich: bei 150 km/h sind es schon 7-8 l/100 km/h. [...] Artikel Fertigprodukt: In den USA z.B. kochen 80-90% der Leute nie, d.h. sie essen entweder Fertiggerichte, in Restaurants oder Kantinen oder lassen sich sonstwie von jemand anders bekochen. Eine En- twicklung, die auch bei uns kaum zu vermeiden ist. Dabei ist die Ernährung nur durch Fertigprodukte, Restaurant und Kan- tinen nicht nur teurer, sondern auch ungesünder und dickmachender (siehe USA...). Ich jedenfalls habe, als ich aufgehört habe, in Kantinen zu essen, innerhalb von 6 Monaten 7 kg abgenommen; das niedrigere Gewicht habe ich seither (seit ca. 6 Monaten) problemlos gehalten. Auf jeden Fall ist auch bei uns ein Trend zu Halbfertigprodukten (sog. "Convenience"-Produkte) festzustellen, bei denen man nur noch was braten oder backen muss. Beispiel: der fertige Pfannkuchenteig von Mondamin (oder "Palatschinken-Teig", wie die Österreicher sagen :-) ), den man nur noch in der Pfanne braten muss. Diese Produkte sind nicht nur teurer, sondern mit Sicherheit auch ungesünder, da industriell hergestellt. Zum Thema industriell hergestellte Lebensmittel: in der Zeitschrift "Der Spiegel" von dieser Woche habe ich gelesen, dass eine Wissenschaftlerin einen Test mit Kindern gemacht hat, in der diese Lebensmittel mit natürlichen und künstlichen Aromen probieren und mitteilen sollten, was ihnen besser schmeckt und was sie für "natürlich" halten. Das traurige Fazit: der Erdbeerjoghurt mit künstlichen Erdbee- raromen und die Champignon-Suppe aus der Tüte kamen bei den Kindern wesentlich besser weg als die natürlichen Aromen (Joghurt mit echten Erdbeeren, frisch gekochte Suppe mit frischen Champignons) und wurden auch für "natürlicher" be- funden von den Kindern. Tja, hier ist eine Generation herangewachsen, die sich haupt- sächlich von industriell hergestellten Lebensmitteln ernährt, die aber einen unterentwickelten Geschmackssinn hat. Irgendwie traurig... ----------------------------------------------------------------------- Für den Knauserer 05/2005 sind folgende Themen geplant. Ich werde diese Themen im Diskussionsforum auch zur Diskussion stellen. E-Mails mit euren Tipps und Meinungen sind aber auch herzlich willkommen. * Schnorrt ein Knauserer? * Volksernährer: Reis - Kefir - der tolle Pilz * Das UnProdukt des Monats: * Fitness für Knauserer (Ellipsentrainer sind out, Springschnur ist in) oder Geschäftspraktiken bei AMWAY * Abfallvermeidung/Vermeidung von Verpackungsmüll * Mit kleinen Tipps viel sparen Forum: http://www.knauserer.com E-Mail: mailto:mau@gmx.at ----------------------------------------------------------------------- Impressum: Der Knauserer ist ein kostenloses E-Zine, das ca. 12mal jaehrlich erscheint. Herausgeber: Michaela Brötz, mau@gmx.at - www.knauserer.com